in Notfällen europaweit 112

für ihre Sicherheit wurde nun europaweit die 112 als Notrufnummer eingeführt - siehe hierzu Veröffentlichung des Innenministeriums BaWü s.u.
Bitte beachten sie dass die 19222 keine offizielle Notrufnummer mehr ist!!!
Baden-Württemberg
INNENMINISTERIUM
PRESSESTELLE
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PRESSEMITTEILUNG 28. Januar 2011
Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11. Februar
Innenminister Heribert Rech:
„Die europaweit gültige Notrufnummer 112 kann Leben
retten“
„Die 112 ist eine europaweite einheitliche Notrufnummer, über die in allen
Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Feuerwehren, Rettungs- und
Hilfsdienste erreicht und alarmiert werden können. Der so genannte ‚Euro-
Notruf 112’ bietet eine verlässliche Verbindung zu einer Leitstelle und
damit schnellstmögliche Hilfe.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am
Freitag, 28. Januar 2011, in Stuttgart.
Unter dieser Kurzwahlnummer sei jederzeit eine Leitstelle zu erreichen,
die je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmiere. Neben
dem Euro-Notruf seien die nationalen Notrufnummer ebenfalls gültig,
etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110. „Diese Polizei-Nummer ist
den Bürgern seit Jahrzehnten bekannt und fest im Gedächtnis der Bevölkerung
verankert. Das wollen wir auch für die europaweit gültige 112 erreichen,
damit es in der Europäischen Union noch einfacher wird, überall
schnell Hilfe zu bekommen“, betonte Rech.
Einer von der EU veröffentlichten Studie zufolge seien 2009 lediglich ein
Viertel aller EU-Bürger über die gebührenfreie, europaweit einheitliche
Notrufnummer 112 informiert gewesen. In Deutschland hätten damals
zwar 75 Prozent der Befragten die Nummer gekannt. Es sei aber nur 18
Prozent bewusst gewesen, dass die 112 europaweit gelte. Das Verbreitungsgebiet
umfasse neben allen EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei,
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Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen,
Andorra, Monaco und San Marino. Besonders für Reisende sei dieser
große Geltungsbereich ein wichtiger Service, der in Extremsituationen
auch Leben rette könne. Man müsse nicht die Telefonnummer des jeweiligen
Landes kennen, sondern könnte unter der von zuhause bekannten
Nummer Hilfe rufen.
Die Notrufe könnten von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz,
ohne Vorwahl abgesetzt werden. Bei Überlastung der Netze würden
Notrufe 112 priorisiert, das heißt, andere Verbindungen eventuell getrennt,
um den Notruf absetzen zu können. Außerdem würden Informationen
zum Standort und der Name des Telefonhalters automatisch an die
Leitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopfers
zu erleichtern. Die EU habe den 11. Februar zum Europäischen Tag
des Notrufs 112 erklärt, um den Bekanntheitsgrad weiter zu verbessern.
Anlage: Foto zur Aktion
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Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es unter anderem beim Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie (www.bmwi.de), beim Bundesministerium
des Innern (www.bmi.bund.de), bei der Bundesanstalt
Technisches Hilfswerk (www.thw.de), bei der Bundesnetzagentur
(www.bundesnetzagentur.de) und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de).